Zeitreise

Nimm ein Kind an die Hand

Und lass dich von ihm führen.

Betrachte die Steine, die es aufhebt

und höre zu, was es dir erzählt.

Zur Belohnung zeigt es dir die Welt,

die du längst vergessen hast.

Was das für uns bedeutet:

Unser Konzept

Pädagogischer Ansatz

Jedes Kind wird individuell mit seinen Bedürfnissen und Interessen wahrgenommen und begleitet.

Dabei ist es uns wichtig, auf Augenhöhe des Kindes respektvoll, wetschätzend und offen auf das Kind einzugehen, um eine vertraute Beziehung aufzubauen.

Wir nehmen uns die Zeit, unterschiedliche Erlebnisse und Erfahrungen, sowie Stärken und Schwächen eines jeden Kindes zu erkennen und anzunehmen.

Wir berücksichtigen dabei die verschiedenen Lebens- und Familiensituationen.

Der Kindergarten wird von uns, für die Kinder, zu einem liebevollen Lebensraum gestaltet, ohne Druck und Hektik.

Dieses bereitet die Kinder auf das ¨Abenteuer¨ Leben vor.

Denn Kinder sind unsere Zukunft!

Der Tagesablauf

Der Tagesablauf der Regenbogenkinder ähnelt dem der Sonnenkinder. Einzelne Abschnitte werden kürzer gefasst und individuell den Bedürfnissen der ¨Kleinen¨ angepasst.

Dieser Tagesablauf stellt einen allgemeinen Rahmen dar und wird abhängig von Situationen und Anlässen flexibel gestaltet.

07:00 Uhr
Öffnung der Einrichtung Abhängig von der Stundenbuchung besuchen die Kinder zu unterschiedlichen Zeiten die Einrichtung. In der Kernzeit von 09:00 Uhr - 12:00 Uhr sind alle Kinder anwesend, wovon ein Teil ¨Über Mittag¨ bleibt.
Bis 09:00 Uhr
Alle Kinder spielen im sogenannten Freispiel. Dafür steht der Gruppenraum zur Verfügung. Hier bietet sich für die Kinder die Möglichkeit ihr Spiel selbst zu organisieren oder sich am Frühstücksbuffet zu bedienen. Anschließend findet das gemeinsame selbstständige Aufräumen statt.
09:30 Uhr
Der Morgenkreis ist ein täglich festes Ritual, dazu treffen sich alle Kinder in einem Sitzkreis. Hier finden gemeinsame Aktivitäten, wie Kreisspiele, Lieder singen, Sinnes-Spiele, etc. statt. Anschließend entscheiden sich die Kinder für ein, von den Erzieherinnen gestaltetes Angebot.
09:50 Uhr
Gestaltete Angebote, der Erzieherinnen in verschiedenen Bildungsbereichen
10:30 Uhr
Zweites Freispiel für alle Kinder im Außengelände
Ab 11:30 Uhr
Übermittagsbetreuung Die Mittagskinder gehen gemeinsam essen und anschließend halten sie eine Mittagsruhe.
Ab 12:00 Uhr
bis 12:30 Uhr
Abholzeit
14:00 Uhr
Nachmittagsbetreuung
Drittes Freispiel
Bis 16:00 Uhr
Abholzeit der Mittagskinder

Besonderheiten

Der Wald

Zu unserem Konzept gehört, dass wir regelmäßig mit den Kindern in den nahegelegenen Wald gehen. Die Sonnenkinder haben ihren festen Waldtag am Montag, die Regenbogenkinder am Mittwoch. Zusätzlich und abhängig von Angeboten und Wettersituation versuchen wir mit Kleingruppen auch die restliche Woche für Waldspaziergänge und Erkundungen zu nutzen. Die Eltern sind über den Waldtag informiert und gebeten worden, den Kindern, der Witterung und der Aktion entsprechende Kleidung bereitzustellen.

Schon der Weg in den Wald stellt Anforderungen an die Kinder.

Der Weg ist geschottert und steigt stetig an, so dass die Kinder Kraft, Ausdauer und ihr Gleichgewicht brauchen, um den Wald zu erreichen.

Im Wald angekommen werden im freien Spiel Erlebnisse nachgespielt und verarbeitet.

Konflikte unter den Kindern gibt es im Wald kaum.

Jedes Kind spielt, entdeckt, experimentiert und misst seine Kräfte nach seinen eigenen Bedürfnissen.

Die motorische Entwicklung wird so in allen Bereichen ohne großen Aufwand gefördert.

Die Sprachförderung

Die Sprachförderung findet in unserem Kindergarten alltagsorientier statt. Das bedeutet, dass wir in allen Situationen Sprachvorbild sind, den Kindern Freude am Sprechen vermitteln und Sprachanlässe schaffen.

Zum Beispiel Fingerspiele, Lieder, Reime, Mitmachgeschichten und Handlungsbegleitende Sprache werden zur Sprachförderung genutzt.

Zurzeit findet noch eine zusätzliche Sprachförderung, einmal wöchentlich, in Kleingruppen, statt.

Das pädagogische Freispiel

Das Freispiel nimmt im Tagesablauf der Einrichtung eine wichtige Rolle ein. Hier können die Kinder Spielen und Tätigkeiten, die sie aus ihrem eingenem Willen bestimmt haben, nachgehen. Wir schenken Kindern Zeit um ihre eigenen Themen zu entdecken und darin lustvoll und mit Leidenschaft abzutauchen. So lernen sie zu 100 Prozent!

Dabei sollen Kinder ihre eigenen Fähigkeiten und ihre eigenen Interessen entfalten und weiterentwickeln können. Kinder entscheiden, je nach Entwicklungsstand entsprechend, was sie Spielen und was sie dazu brauchen.

Wir als Erzieherin nehmen dabei eine eher passive Rolle ein.

Das bedeutet, wir gehen alltäglich anfallenden Aufgaben nach. Hierbei ist es wichtig die Tätigkeiten für die Kinder sinnvoll und durchschaubar zu gestalten, damit es den Kindern hilft die Zusammenhänge wahrzunehmen und zu erkennen.

Außerdem schaffen wir für die Kinder Spielmöglichkeiten durch Raumgestaltung und Materialaustausch, setzen Spielimpulse und schauen den Kindern mit Freude, Geduld, Wertschätzung und Zurückhaltung dabei zu.

Die Partizipation

Uns ist es wichtig, dass wir die Kinder und ihre Bedürfnisse sowie Meinungen ernst nehmen.

Im Alltag bedeutet das, dass wir Kindern die Möglichkeit eines Entscheidungsfreiraumes geben. Dies geschieht nicht nur beim offenen Frühstück, sondern auch im Freispiel oder bei der Auswahl von Angeboten.

Regenbogenkinder & Sonnenkinder

Durch die gruppenübergreifende Arbeit besteht zwischen den Regenbogenkindern und Sonnenkindern, sowie den Erzieherinnen ein guter Kontakt. Dieses erleichtert den Wechsel der Kinder von Unten nach Oben.

Der Wechsel findet ganz individuell statt und ist abhängig von der derzeitigen Gruppenzusammensetzung und Anzahl der Kinder.

Dieser wird mit den Eltern besprochen und von den jeweiligen Bezugserzieherinnen begleitet.

Die Eingewöhnungszeit

Wir arbeiten angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell.

Dies ist ein Eingewöhnungsmodell der INFANS, Berlin 1990.

Das Konzept dient als allgemeiner Rahmen und kann flexibel und nach den Bedürfnissen des Kindes verändert und angepasst werden. Genauere Informationen können Sie vom Kindergartenpersonal erhalten.

Bewegungskindergarten

Bewegungskindergarten

Kinder können in der Bewegung ihren Gefühlen freien Lauf lassen und sich selber spüren (Körperwahrnehmung, Raumorientierung).

Bewegung trägt zur Konzentrationsförderung und zum Stressabbau bei.

Zwischen Bewegung und Sprache bestehen viele enge Verknüpfungen. So ist die Sprachentwicklung entscheidend vom Fortschritt der Motorik abhängig.

Sprache und Bewegung bilden in der Gesamtentwicklung von Kindern eine Einheit. Entwicklungspsychologisch ist die Bewegungserfahrung Voraussetzung zum Spracherwerb. Das Sprechen lernen erfolgt auf der Basis des Gehens und Greifens, wobei der Feinmotorik der Hände und Finger eine zentrale Bedeutung zukommt. Dazu kommen die bewusste Kommunikation mit anderen Bezugspersonen und die Ausbildung der Denkfähigkeit. Alles zusammen genommen bildet das Fundament für die gesprochene Sprache.

Diese Aspekte haben wir in unserer Einrichtung schon lange erkannt.

Wir haben sie durch umfangreiche Bewegungsangebote, welche täglich in der Kindertagesstätte, im Außengelände und im Wald stattfinden, umgesetzt.

Kooperationspartner

Unser Kooperationspartner ist der Ruderclub Sorpesee. Gemeinsame Aktionen sind geplant oder schon durchgeführt worden. Wie z.B. - eine Wanderung von Stemel zum Sorpesee um dort einen ¨Bewegten Morgen¨ mit Spiel und Sport zu erleben. - ein Eltern/Kind Sporttag in einer großen Sporthalle. - Die Feier der Zertifizierung zum Bewegungskindergarten rund um den Ruderclub in Langscheid mit Spiel und Sport.

Unsere Ziele

Wir wollen Kinder ¨STARK¨ machen!

Familie und Gesellschaft verändern sich...

Wir wollen Kindern helfen ¨STARK¨ zu sein, damit sie selbstbewusst und dadurch lebenstüchtig werden.

Raumerfahrung

Die Orientierung im Raum und die Vorstellung von Räumen werden einfacher. Damit fällt den Kindern die Orientierung in abstrakten Räumen wir z.B. dem Zahlenstrahl oder dem Alphabet (dpqb) leichter.

Zeitwahrnehmung

Mit der Bewegungserfahrung baut das Kind ein Gefühl für Gleichzeitigkeit, Dauer, Tempo, Rhytmus und Reihenfolgen auf. Diese Erfahrungen sind wichtig zum Erwerb der Kulturtechniken (Schreiben, Lesen und Rechnen). Sprechen und Zählen besteht aus Rhytmus und Geschwindigkeit, Wörter sind Buchstabenfolgen.

Seitigkeitssicherheit

Durch die Bewegungserfahrung schafft das Kind seine Körpermitte zu kreuzen, die Dominanz einer Seite herauszufinden, rechts und links zu unterscheiden, Hände und Füße gleichzeitig zu benutzen.

Zufriedenheit

Bewegung ist ein kindliches Bedürfnis. Sehr wahrscheinlich sind also Kinder zufriedener, die die Möglichkeit haben sich viel zu bewegen.

Wahrnehmung

Jede Handlung ist mit Wahrnehmung verbunden. Funktionierende Sinneswahrnehmung und -verarbeitung, besonders die komplexe Koordination verschiedener Sinnesreize ist eine Voraussetzung für Erfahrungen, für Lernen, für Konzentration und für geistige und motorische Leistungen.

Soziale Kompetenzen

Die Auseinandersetzung mit vielen unterschiedlichen Menschen mit ihren Stärken und Schwächen bietet viele Möglichkeiten soziale Kompetenzen zu erwerben. Es gelingt dann besser Konflikte zu lösen oder sie zu vermeiden.

Eigenschaften und Zusammenhänge der Alltagswelt kennenlernen:
Dies ist die Voraussetzung, um sich gedanklich mit der Welt auseinander zu setzen und abstrakte Symbole zu verwenden, abgesehen von dem Wissen, dass die Kinder sich in der Kindergartenzeit aneignen.

Gefühle

Um mit ihnen umzugehen muss vieles bedacht werden.

  • sich selbst annehmen ¨Ich bin ich und du bist du¨
  • anders sein zulassen können
  • Gefühle benennen und zulassen können
  • lernen mit Konflikten umzugehen
  • zwischenmenschliche Beziehungen entwickeln können
  • Rücksichtnahme
Regeln

Regeln sind wichtig, damit Kinder sich orientieren können.

Dennoch: So viele Regeln wie nötig - so wenig wie möglich.

Umsetzung

In unserer Kita ist Bewegung fast überall möglich und zu fast jederzeit gewollt. Ausnahme ist die Mittagspause für die Kinder.

Jedes Kind kann dort spielen und sich bewegen, wo es möchte und wie es ihm gut tut. Rücksichtnahme, Absprache mit den anderen Kindern und Regeln, die wir gemeinsam mit den Kindern aufgestellt haben, müssen eingehalten werden.

Die Elternarbeit

Ohne Eltern ist (fast) alles nichts!

Um all diese Ziele zu erreichen, brauchen wir die Mitwirkung der Eltern. Hierzu sind viele persönliche Kontakte nötig.

  • Elternabende
  • Informationsveranstaltungen
  • Elternstehkaffee
  • und ganz wichtig, das Gespräch zwischendurch

Uns ist es ganz besonders wichtig, immer ein offenes Ohr, auch für die Eltern zu haben.

Dieses kann beim Bringen und Abholen der Kinder sein.

Gespräche können in lockerer Runde stattfinden, ebenso aber auch intensive Gespräche unter vier Augen.

Ein regelmäßiger Austausch ist unverzichtbar.

Wir möchten Sie als Familie begleiten und unterstützen.

Wir wünschen uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit,
Ihr Kind liegt uns am Herzen!